Urlaub in MV

7 Gründe für einen schönen Herbsturlaub

von Lisa Walter, 15.11.2016

Im Sommer ist Mecklenburg-Vorpommern innerhalb Deutschland der Urlaubsziel Nummer 1. Aber was gibt es hier eigentlich in der Nebensaison zu entdecken? Und was treibt uns Einheimische in der kalten Saison zuhause um? Wir zeigen Ihnen einmal, dass der Nordosten auch im Herbst Einiges zu bieten hat.

 

1. Allein, Allein – Ruhe in der Nebensaison

Mecklenburg-Vorpommern und lebt neben der Landwirtschaft vor allem vom Tourismus und das ist gut so. Wir mögen unsere Gäste sehr und freuen uns auf sie. Aber jeder Einheimische würde wohl Lügen, wenn er nicht am Ende einer vollen Strand- und Seensaison sagt: Endlich allein.

 

Foto: Angelika Bentin / Fotolia

 

Nach wie vor haben nur wenige Touristen erkannt, wie wunderschön unsere Region auch in der Neben- und Nachsaison ist, wie prachtvoll die Farben, wie klar die Luft, wie ruhig die Landschaft – und ein bisschen freut uns das.

 

2. Wieder freie Bahn an den Hundestränden

Auch unsere Vierbeiner haben es im Sommer nicht leicht. Ganze Strandaufgänge oder Badebereiche, die sonst für unsere Hunde da sind, werden den Touristen zu Liebe in der Saison für Haustiere gesperrt. Das ist nun vorbei. Die Hundestrände sind wieder frei, die Vierbeiner dürfen im verdienten Nass tollen und sich so richtig austoben. Und was das Haustier glücklich macht, macht uns eben auch froh.

 

Foto: Jana Behr / fotolia

 

3. Wandern und Bernstein sammeln

Machen Sie mal, was sonst die Touristen im Sommer machen. Wie viele wissen, ist zumindest das Bernsteinsammeln im Herbst und Winter viel erfolgversprechender. Denn bei vier Grad Wassertemperatur und nach einem ordentlichen Sturm ist die Wahrscheinlichkeit fündig zu werden gleich um einiges höher.

 

Foto: torook / Fotolia

 

An Rad- und Wanderstrecken gibt es viele in Meckpomm, die auch im Herbst Spaß machen. Wie wäre es zum Beispiel mit einem Spaziergang durch die Buchenurwälder oder eine Wanderung entlang der Europäischen Route der Backsteingotik?

 

4. Schlösser, Burgen & Herrenhäuser

Mehr als 2 000 erhaltene Schlösser, Burgen und Gutshäuser sind in Mecklenburg-Vorpommern zu bestaunen. Einige der alten Häuser werden heutzutage als Hotel genutzt. Andere, wie die Burg Penzlin, als Museum. Ein Besuch auch in der kalten Jahreszeit lohnt sich alle mal. Denn viele der Häuser dienen als Kulisse für Kunstmärkte, Weihnachtsmärkte oder Burgfeste.

 

Eine Reise ins Mittelalter: Burgfest auf der Burg Penzlin.
Foto: Monika Jacobs / NK.

 

Dabei stehen nicht nur die Feste und Märkte mit ihren Produkten im Vordergrund, auch die herrschaftlichen Gebäude selbst führen mit ihrer historischen Ausstattung in eine ganz andere Zeit. Romantik inklusive – versprochen. Und das Beste – Sie erreichen die meisten in einem Tagesausflug. Schöne Heimat.

 

 

5. Schlittenhunde? Ja auch in Meckpomm!

Huskys stehen auf kalte Temperaturen und lange Strecken. Das ist im Nordosten schon mal kein Thema – Sie kennen das – und im Herbst sowie im Winter können Sie in Meckpomm sogar auf die agilen und gutgelaunten Vierbeiner treffen.

Für eine Tour auf einem von Hunden gezogenem Gefährt muss niemand nach Skandinavien fahren. In Mecklenburg-Vorpommern gibt es in Neu Benthen im Westen der mecklenburgischen Seenplatte die Möglichkeit, ein Husky-Abenteuer zu erleben.

Mehr dazu erfahren Sie unter www.aurorakennel.de.

 

6. Zwischen Aktivurlaub und Wellness

Skifahrer haben es im Nordosten eher schwer. Abgesehen von der Skihalle in Wittenberge im nördlichen Brandenburg haben auch im Herbst und Winter eher die Liebhaber von Surfbrettern Chancen auf sportliche Auslastung, denn so mancher Herbststurm bereitet dem erfahrenen Surfer mächtig Laune auf der Ostsee.

 

Surfen an der Ostsee. Foto: privat.

 

Aber auch für nicht ganz so wagemutige Sportler bietet der Nordosten eine Reihe von Bewegungsmöglichkeiten. Sei es der ruhige Spaziergang durch den Wald, am Strand oder auf dem Land. Oder eben das eher etwas strammere Wandern nach Plan durch die Nationalparks unserer Region. Neumodisch wird das auch hiking genannt. Was nichts anderes bedeutet als wandern auf Englisch – falls Ihnen das mal in einem Urlaubskatalog über den Weg läuft.

Die gleichen Touren können natürlich auch in beliebigen Tempo mit dem Rad erkundet werden. Wer es ruhiger mag, leiht sich beispielsweise ein Elektrorad. Und natürlich sind bei uns im Norden auch viele Pferde zu Hause, die gerne mit Gästen in der Natur unterwegs sind. In einigen Orten gibt es für Aktivurlauber ein besonderes Angebot an sportlichen Kursen. Von der Wasser-Akrobatik, über diverse Wellness-Angebote bis hin zum Yoga am Strand, da ist einiges möglich.

 

Ein Qigong-Kurs direkt am Wasser in Graal-Müritz. Foto: TuK Graal-Müritz.

 

7. Kino, Theater, Kultur

Mal ehrlich, wer geht schon freiwillig ins Theater oder Kino, wenn er Freiluft-Festival, Badesee, Balkon oder Terrasse haben kann. Das überlegen wir Landeier uns doch ganz genau. Ab Herbst ist das schlechte Gewissen, wenn man einen Abend im Inneren verbringt allerdings überschaubar. Ob Landestheater Neustrelitz, Schauspielhaus Neubrandenburg, Theater Vorpommern oder das Kino um die Ecke – es warten viele kulturelle Angebote auf einen Besuch.

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